Fr. 29. bis So. 31. Juli 2022

Drums und Reggae, Beat und Soul

„Sei ein bisschen Afrikaner und tanze einfach, wenn dir gerade danach ist“ lautet eine der Empfehlungen von Festival-Besuchern. Das fällt meist nicht schwer, da afrikanische Bühnenshows ins Blut gehen und die Beine fast von allein tanzen.

 

Künstlerliste 2022:

Hier werden euch einige der Bands vorgestellt, die beim Afrika-Festival Böblingen auftreten.

 

ANTHONY LOCKS

Wir dürfen viel erwarten von dem Reggae-Musiker Anthony Locks. Die Beherrschung vieler unterschiedlicher Instrumente wie Schlagzeug, Bass, Gitarre und Keyboard wurde ihm in die Wiege gelegt. Seit 2019 verwirklicht er seinen Traum von gleichzeitigem Gesang und Trommelspiel. Seine pure Energie packt das Publikum beim Hören von Roots, Lovers Rock, Dancehall und Ska.

Anthony Locks hat sich inzwischen zusammengetan mit der nigerianisch-deutschen Künstlerin Franca. Sie brachte ihren Background von Soul und Funk mit ein. Dem Publikum verspricht das eine große Bandbreite afrikanischer Musik mit einem perfekt harmonierenden Duo.

Anthony Locks

Franca

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HIF & AFRO SOLEIL

Die Musik von Hif & Afro Soleil geht direkt über den Bauch in die Beine und es kommt echte Urlaubsstimmung auf. Die Einflüsse westlicher Popmusik treffen auf die tiefen Wurzeln Zentralafrikas. Voller Energie und Optimismus verbinden Hif & Afro Soleil die jeweils besten Elemente beider Welten zu einem neuen, außergewöhnlichen Ganzen.

Bandleader Hif Anga Belowi aus der Musikmetropole Kongo-Kinshasa spielt sich mit seinen virtuosen Saxophonparts, seinem lebensfrohen, beschwörenden Gesang und ausdrucksstarken Tanzeinlagen in die Herzen der Zuhörer.

 

KANDARA DIEBATÉ

Kandara Diebaté ist Sänger und ein ausgezeichneter Interpret auf der Kora. Der Senegalese entstammt der Kaste der Griots, den Musikern und Erzählern Westafrikas, die die Geschichte des Landes, des Dorfes, der Familien und der Könige überliefert. In Deutschland ist er an vielen Musikprojekten beteiligt, zum Beispiel spielt er auch im „Orchester der Kulturen“.

Die Band „Memoirs“ hat er zur Erinnerung an seinen Vater gegründet, der ein großartiger Koraspieler war. Das Ensemble aus afrikanischen und europäischen Musikern spielt traditionelle Stücke in modernen Arrangements.

Besetzung: Kandara Diebaté (Kora, Percussion und Gesang), Fanta Mara Diabaté (Gesang und Tanz), Papis Dahaba (Djembé), Deborah Vilchez (Cajón), Adrian Werum (Keyboard), Bamba Gueye (Talking drum und Tanz), Fabian Wendt (Bass).

Kandara Diebaté mit seiner Kora

 

BAOBAB mit PAPE SECK

Im Senegal in einer Griot Familie geboren, lernte Pape Seck von klein auf die musikalischen Wurzeln Westafrikas kennen. Es folgten unzählige Musikprojekte.

In den letzten drei Jahren entstand das Projekt „Baobab“, welches Worldmusic, Jazzmusic, afrikanische Klänge und Blues auf verschiedensten Instrumenten wie Balafon, Bass, Kora, Gitarre, Keybords und natürlich diversen Trommeln miteinander verbindet. Ein erfolgreicher Kulturaustausch im Bereich der Worldmusic und ein Hochgenuss für die Ohren.

 

DR. SLEY

Dr. Sley kommt aus Kamerun und hat viel Tiefgang in seinen Texten, die panafrikanische und politische Einstellungen und auch ein sehr starkes Liebesgefühl beinhalten. Seine Songs sind berührend und revolutionär, deshalb gaben ihm seine Freunde und Fans den Titel Doctor, und so wurde er zu Dr. Sley.

Seine Musik spricht für die Unterdrückten, erhebt und stärkt den Geist von Menschen, Gemeinschaften und Generationen. Er ist inspiriert durch sein Idol Bob Marley und die “verborgene Wahrheit über das Leben in Afrika“ war der Antrieb für seinen Ehrgeiz, die nächste Reggae-Legende zu werden.

Dr. Sley

 

JMO

Die Band lässt die Kunst des Geschichtenerzählens wieder aufleben. Der perlend klare Klang der Kora trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und wird unterstützt von den verschiedenen Perkussion-Instrumenten von Omri Hason.

Das Zusammenspiel von Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason besticht durch schöne Melodien und rhythmische Eleganz. „Da sind drei Meister am Werk, die das Wesen der Musik durchdrungen haben und denen es in erster Linie um die Inhalte geht“ schrieb das Deutschland Kulturradio über das Trio.

JMO

 

KLIKUSCH mit SAMNAS

Der Höhepunkt des Samstagnachmittag-Programms ist der Auftritt von Klikusch, dessen Programm schon preisgekrönt wurde. Ein Clown, der gleichzeitig Artist ist … und Jung und Alt in seinen Bann zieht.

Er kommt mit zwei Kollegen, und gemeinsam bilden sie die Gruppe „Samnas“. Das bedeutet in der Sprache der Dioula aus Westafrika Feuer – und steht für die Leidenschaft und Spielfreude, mit der die Künstler William Jammeh, Mamady Kouyate und Alex Geiger ihr Programm darbieten. Dabei zeigen sie eine fulminante Mischung aus westafrikanischen Rhythmen, virtuosen Balafonmelodien sowie Artistik, Tanz und Entertainment.

Atemberaubende Percussion auf Djemben und Dunun, fesselnde Jonglagen im Stil des Cirque Nouveau, Rhythmen und Lieder, die unweigerlich ins Herz und die Beine gehen und zuguterletzt der Dialog mit dem Publikum: Samnas … der Funke springt über!

Samnas